König Konrad IV., der seinem Vater nun auch in Sizilien auf den Thron folgt, stirbt am 21. Mai 1254 im Alter von sechsundzwanzig Jahren an Malaria. Gut drei Jahre später übergeht Friedrichs unehelicher Sohn Manfred Konrads in Deutschland lebenden, fünf Jahre alten Sohn Corradino und lässt sich in der Kathedrale von Palermo krönen. Papst Clemens IV. – der bereits 1246 für die Wahl eines Gegenkönigs in Deutschland sorgte – belehnt Karl von Anjou, den jüngeren Bruder des französischen Königs, mit dem Königreich Sizilien und krönt ihn am 6. Januar 1266 in Rom. Sieben Wochen später fällt Manfred bei Benevent in einer Schlacht gegen seinen Widersacher. Als Corradino fünfzehn Jahre alt ist, zieht er von Süddeutschland aus mit einem Heer gegen Karl von Anjou, aber im Jahr darauf unterliegt er dem Franzosen in den Abruzzen und wird gefangen genommen. Am 29. Oktober 1268 schlägt ihm der Scharfrichter auf dem heutigen Marktplatz von Neapel den Kopf ab. Damit endet die Staufer-Dynastie.      
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